Freunde des Unsinns
Daniil Charms in Werken zeitgenössischer deutscher Künstler 

Die Ausstellung ist eine Würdigung des großen russischen Freigeistes Daniil Charms. Ein Autor, der viele Künstler dazu veranlasst, das ungebannte Wort, die Freiheit des Geistes oder die Banalität des Lebens ins Bild zu fassen. Zehn deutsche Künstler stellen dies in der Ausstellung unter Beweis. Es geht dabei um Freiheit und um unseren Kopf, als Quelle deskünstlerischen Schaffens; es geht darum, dem ungeprüften Einfall Raum zu geben und noch mehr Raum, den es wieder zu verlassen gilt; es geht um die Form, die den schon vergessenen Einfall und denverlassenen Raum aufs Papier bannt, sodass wir sehen können, wie Sprache und Worte aussehen; wie schwer es ist, sie zu halten, weil sie unterschiedlich auf Herz und Seele treffen. Es geht darum, dass die Freiheit nicht zu beschreiben ist und dass sie ohne Spiel nicht kann. Das zeigt uns Charms, das zeigen uns die Künstler:

Antoinette, Stephan Andreae, Julia Bornefeld, Hubertus Hamm, Volker März, Alexander Polzin, Juliane Solmsdorf, Jan Thomas, Ute Weiss Leder, Ralf Ziervogel.