Podiumsdiskussion: Differenzierung in unserer visuellen Kultur

Der Begriff Corporate Design nicht geschützt und in den gängigen Lexika
nicht definiert, erlebt eine geradezu inflationäre Entwicklung. Millionenfach
im Netz vertreten wird es für Nutzer, für Kunden immer schwieriger, sich
zu orientieren. In dieser Situation hat Agentur eine Reihe von  Evaluierungs-
und Forschungsprojekten initiiert, die Status Quo und Perspektiven des
Corporate Design reflektieren. Im Rahmen dessen wurde 2006 eine Aus-
stellung präsentiert, die sich mit Corporate Design in Deutschland
auseinandersetzt. 
 
Schlussfolgerungen aus der Ausstellung: 1. Das Design  richtet sich nach
der Umgebung, in der es entsteht; 2. Eine Differenzierung über Design findet
icht statt. Die Ausstellung geht der Frage nach, was diese Erkenntnisse für 
unsere visuelle Kultur bedeutet.
 
Im Rahmenprogramm zur Ausstellung diskutierten zum Thema: 
Differenzierung in unserer visuellen Kultur. Teilnehmer: Phillip Bree
(Bree Collection), Ulrike Damm (Geschäftsführerin Damm und Lindlar), 
Andreas Pogoda (Brandmeyer Markenberatung) 
Moderation: Jochen Boberg (Direktor Museumsdienst Berlin).